GAHLER GOES ELECTRIC
Mit groove-basiertem High-Energy-Jazz durften wir dank Sebastian Gahler und seinem Ensemble eine energiegeladene Finissage verbringen. Ein Sound-Setting orientiert am Elektro-, Funk- und Fusion-Jazz der 1960er und 70er Jahre. Gahler führt uns an diesem Abend durch ein Programm voller dynamischer Grooves, stilistischer Vielfalt und klanglicher Experimente mit modernen Sounds. Dafür wechselt Gahler vom klassischen Flügel hinter eine Burg aus Vintage-Keyboards. Er kombiniert die glockigen Tines eines Fender Rhodes mit dem knackigen Punch eines Wurlitzer E-Pianos, mischt das schwebende Vibrato einer Hammond B-3-Orgel mit den warmen Lead-Sounds eines Moog-Synthesizers und setzt i-Tüpfelchen mit dem silbrigen Klang eines Hohner String Performers. Und Sebastian kam nicht allein. Niklas Schneider am Drumset, Nico Brandenburg am E-Bass, Martin Feske an der E-Gitarre und Denis Gäbel aus der HR-Bigband am Tenorsaxophon komplettierten die Runde an diesem Abend.
Es war ein wunderbarer Abend und ein atmosphärischer sowie gebührender Abschluss zur Dauerausstellung von Frank Demary. Für uns war es eine große Freude, Sebastian Gahler wieder in der Pumpstation begrüßen zu können und wir freuen uns auf ein nächstes Mal!
Fotos: © Thomas Stelzmann